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Friday, Jul 21 2017 | 02:21
Image: 1610128 Was auf "Oracle" ungeschliffen passiert, ist der erste Output einer deutschen Jazz Supergroup. Zunächst wollte man ein unperfektes Spiritual Jazz Album aufnehmen, das Vorbildern aus den Siebzigern fröhnt (Strata East, Black Jazz, etc.), einfach mal der Leidenschaft nachgehen. Und man wollte eine fiktive Band erfinden, die es nicht gab, und rausposaunen, es handelt sich um ein unveröffentlichtes Album von namhaften und beseelten Typen aus den 70ern. Nun ja: dann hätte man nie Konzerte geben können, von Interviews ganz zu schweigen. Kurzum, es wäre schwierig gewesen, das geheim zu halten. Also hat man sich entschlossen, die Identitäten preiszugeben. Web Web sind Roberto Di Gioia (Piano, Synth, Percussion), Tony Lakatos (Tenor- und Sopranosaxophone), Christian von Kaphengst (Upright Bass) und Peter Gall (Drums). Das Treffen, der Vibe, das Tuning, die Aufnahmen - an einem Wochenende live in München eingespielt - führten dazu, dass man unbedingt so roh, ungeschliffen, freigeistig weiter machen will. Erste Konzerte sind gebucht, weitere in Planung, und auch das zweite Album von Web Web wurde bereits im Juni 2017 in München mit Gästen wie dem Multiinstrumentalisten, Sänger und Gembri Superstar Majid Bekkas aus Marokko aufgenommen. Toningenieur ist übrigens Jan Krause (Beanfield, Poets Of Rhythm, u.v.m.). Es gibt nur den einen, ersten Moment, der die wahre Geschichte erzählt, deshalb sind alle Stücke "first takes" und wurden tatsächlich nur einmal aufgenommen. "Oracle" ist das erste Live Jazz-Album auf Compost.


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Was auf "Oracle" ungeschliffen passiert, ist der erste Output einer deutschen Jazz Supergroup. Zunächst wollte man ein unperfektes Spiritual Jazz Album aufnehmen, das Vorbildern aus den Siebzigern fröhnt (Strata East, Black Jazz et cetera), einfach mal der Leidenschaft nachgehen. Und man wollte eine fiktive Band erfinden, die es nicht gab, und rausposaunen, es handelt sich um ein unveröffentlichtes Album von namhaften und beseelten Typen aus den 70ern. Nun ja: dann hätte man nie Live Konzerte geben können, von Interviews ganz zu schweigen. Kurzum, es wäre schwierig gewesen, das geheim zu halten, also hat man sich entschlossen, die Identitäten preiszugeben:

Web Web sind: Roberto Di Gioia (Piano, Synth, Percussion), Tony Lakatos (Tenor- und Sopranosaxophone), Christian von Kaphengst (Upright Bass) und Peter Gall (Drums).

„Wir haben uns sehr eng in einem Raum aufgestellt, um uns bestmöglich ohne Kopfhörer zu hören, wie bei einem Live-Konzert. Das verstärkt natürlich die Spielfreude, und die Musik atmet dadurch intensiver, sie wird dynamischer und vor allem impulsiver“, sagt Roberto Di Gioia, Mastermind von Web Web.

Das Treffen, der Vibe, das Tuning, die Aufnahmen – an einem Wochenende live in München eingespielt – führten dazu, daß man unbedingt so roh, ungeschliffen, freigeistig weiter machen will. Erste Live Konzerte sind gebucht, weitere in Planung, und auch das zweite Album von Web Web ist bereits im Juni 2017 in München aufgenommen......u.a. mit super Gästen wie dem Multiinstrumentalisten, Sänger und Gembri Superstar Majid Bekkas aus Marokko. Toningenieur ist übrigens Jan Krause (Beanfield, Poets Of Rhythm u.v.m.)

Es gibt nur den einen, ersten Moment, der die wahre Geschichte erzählt, deshalb sind alle Stücke „first takes“, das heißt, jedes Stück wurde tatsächlich nur einmal aufgenommen.

„Oracle“ ist das erste Live Jazz Album auf Compost.

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Roberto Di Gioia: „Wir nahmen uns der Vorbilder an, die auch sehr oft unperfekt im Stimmen ihrer Instrumente waren: irgendwo dazwischen....das Saxofon zu hoch, die Flöten zu tief. Was Sun Ra zu seinem Markenzeichen und zu einem signifikanten Sound machte, wollten wir eben auch nachempfinden, indem wir mit unterschiedlichen Tunings arbeiteten: Tony Lakatos Tenorsaxofon zu tief, sein overgedubbtes Sopransaxofon zu hoch, und der Vintage-Synthi irgendwo dazwischen.
Das Schöne war: es entstand ein eigenartiger Klang, der viel reicher war, und nicht immer zuortbar. Tonys Sopran als Beispiel klingt manchmal wie eine Trompete, weil im Zusammenspiel der Freuquenzen andersartige Höreindrücke entstehen. Das Experiment ist sozusagen Konzept.“

Roberto Di Gioia arbeitete mit zahlreichen Jazz-Legenden zusammen, wie z.B. mit Woody Shaw, Art Farmer, James Moody, Johnny Griffin, Charlie Rouse, Clifford Jordan, Clark Terry, Roy Ayers, Gregory Porter u.v.m.
Anfang 1990 wurde er Mitglied in Klaus Doldingers Passport.
Als Pianist machte er u.a. Aufnahmen mit Udo Lindenberg (MTV-Unplugged,2011), Charlie Watts („Music Of The Rolling Stones“, 2005), Console („Reset The Preset“, 2003), The Notwist („Shrink“ 1998, „Neon Golden“, 2002).
Seit 2007 arbeitet er zusammen mit Samon Kawamura und Max Herre als KAHEDI: Max Herre („Hallo Welt“, 2012), Joy Denalane („Gleisdreieck“, 2017), u.v.m.
Seine eigene Band MARSMOBIL (produziert von Peter Kruder) wird im Herbst ihr 4.Studioalbum veröffentlichen.

Tony Lakatos stammt aus der berühmten Lakatos-Familie aus Budapest, Ungarn. Sein Vater war ein berühmter Geiger, ebenso sein jüngerer Bruder Roby. Er begann mit dem Saxofon-Spiel als er 15 Jahre alt war.
Tony studierte auf dem Bela-Bartok-Konservatorium in Budapest, machte seinen Abschluß 1979 und spielte seither auf über 350 Jazzproduktionen weltweit mit, u.a. mit Al Foster, Kirk Lightsey, Randy Brecker, George Mraz, David Witham, Terri Lyne Carrington, Anthony Jackson. Tony war Mitglied der Band PILI PILI von Jasper Van´t Hof. Seit 1993 ist er Solist in der HR Radio-Bigband.

Christian von Kaphengst bekam mit 6 Jahren klassischen Klavierunterricht im Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz.
Von 1988 bis 1995 studierte er Jazz-Kontrabass sowie Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule in Köln.
Sein Jazzquartett „Cafe du Sport“ absolvierte im Auftrag des Goethe-Instituts Tourneen nach Pakistan, Indien, Türkei und Westafrika. Seit 1999 ist er regelmäßig Bassist von Patti Austin sowie der New York Voices für europäische Konzerte.
Von Kaphengst spielte u.a. mit Randy Brecker, Nat Adderley, Roy Hargrove, Joe Sample, Charlie Mariano, Katja Ebstein, Xavier Naidoo, Roachford, Yvonne Catterfeld.

Peter Gall gewann bereits in jungen Jahren erste Preise bei JugendJazzt und tourte mit dem Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbholzheimer. Er studierte an der Berliner Universität der Künste und am Jazz Institut Berlin bei John Hollenbeck. Gall absolvierte sein Masterstudium an der Manhattan School Of Music bei John Riley.
Er arbeitete u.a. mit Seamus Blake, Ben Street, Gabriel Rios, Jasmin Tabatabai, Thomas Quasthoff, Peter Fessler. Available from 01.09.2017
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