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Groove Attack magazine (RSS)
Friday, May 05 2017 | 03:52
Image: 1609996 Zum kommenden Album des aus Wien stammenden DJs & Produzenten Urbs, veröffentlicht Beat Art Department eine EP mit Remixen von Retrogott, Brenk Sinatra und Cookin' Soul. Es handelt sich nicht um ein Instrumental-Album, sondern um eine Sammlung mit zwölf souligen Hip Hop-Nummern, die mit handverlesenen Vokalisten der internationalen Rap-, Dancehall- und Soul-Szene aufwarten. Neben den New Yorkern Wordsworth von EMC sowie R.A. The Rugged Man, finden sich u.a. Ward 21 aus Kingston, Jamaika, Voice Monet aus New Orleans, Blu Rum 13 von One Self aus Washington DC, als auch alte Weggefährten wie der Wiener Skero oder der Wahl-Münchner Blabbwona von Abstract Art auf dem Album.

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Retrogott aka Kurt Hustle aus Köln, der dem Track „10.000 Years Behind Me“ ein neues Gewand gab, ist
seit Mitte der 2000s einer der wichtigsten Vertreter des Independent HipHop in Deutschland. Sein
Debütalbum „Jetzt Schämst Du Dich!“ von 2007 erzielt unter Sammlern astronomische Preise und gilt
mittlerweile als Blaupause des deutschen Rap. Selbst eine Namensänderung konnte seiner Popularität nichts
anhaben. Aktuell steht mit Pen Pals, ein Kollaborationsalbum mit Motion Man aus Oakland, ein weiteres
Release des Tausendsassas in den Plattenläden.

Brenk Sinatra von den Betty Ford Boys aus Wien, der dem Tune „Hey“ feat. Wordsworth von EMC aus
New York seinen Stempel aufdrückt, zählt seit Jahren zu den wichtigsten Vertretern Österreichs des Beatart.
Neben seinen Arbeiten als Solokünstler, unter anderem für die Hi Hat Club Serie, produzierte er fast allein
die gesamte Rapszene Wiens und schuf mit Miles Bonny, unter dem Namen S3, und den Betty Ford Boys
Meisterwerke des modernen Soul.

Cookin' Soul, ein Produzententrio aus Valencia interpretierten den Song „Hands Up“ feat. R.A. The
Rugged Man neu. Zwar sind die Gesichter der Spanier unbekannt, doch läuft ihre Musik auf der ganzen
Welt. Produktionen für Joey Badass, The Game, Swizz Beats, Sean Paul, Beenie Man, Max B, Dipset,
Styles P, Uncle Murda, Jean Grae, Tek, Skyzoo, Joell Ortiz, CL Smooth, 40 Cal, JR Writer oder dem
Japaner Dabo, stehen in der Biografie. Mit der Rapperin Melodee aus den Niederlanden wagt sich das
Trio nun auch selbst ins Rappenlicht.

Ganze elf Jahre sind seit „Toujours Le Meme Film“, dem letzten Album von Urbs vergangen. Auf Kruder &
Dorfmeisters G-Stone Label lieferte der Wiener Musiker, Dj und Producer damals den Soundtrack zu einem
fiktiven Film Noir, zog sich aber nach einer Europa-Tournee fast gänzlich aus der Öffentlichkeit zurück. Er
sieht sein Schaffen nicht als Karriere, sondern als Teil seines Lebens, welches in den seltensten Fällen einer
konkreten Planung unterliegt, und deshalb hat Urbs sich auch bewusst viel Zeit gelassen für sein aktuelles -
unbetiteltes- Album.

Urbs: „Der Vorgänger "Toujours Le Meme Film" kam bei sehr vielen Leuten extrem gut an, und über die
Jahre habe ich mitbekommen, daß es manchen Leuten richtig viel bedeutet. Das war eine gewisse
Belastung, weil man diese Leute natürlich nicht enttäuschen will. Mittlerweile denke ich, daß genug Wasser
die Donau runtergeflossen ist, um vielleicht den einen oder anderen mit etwas ganz Neuem zu
überraschen. Die Leute, die mich kennen, wissen ja, daß ich im Grunde immer dopen HipHop produziert
habe.“

Konsequenterweise handelt es sich diesmal nicht um ein Instrumental-Album sondern um eine Sammlung von
12 souligen HipHop Nummern, die mit handverlesenen Vokalisten der internationalen Rap-, Dancehall- und
Soul-Szene aufwarten. Neben den New Yorkern Wordsworth von EMC sowie R.A. The Rugged Man,
finden sich unter anderem Ward 21 aus Kingston, Jamaica, Voice Monet aus New Orleans, Blu Rum 13
von One Self aus Washington DC, als auch alte Weggefährten wie dem Wiener Skero oder dem Wahl-
Münchner Blabbwona von Abstract Art auf dem Album.

Auf die Frage, wie es sich anfühlt, nach mehreren Instrumental-LPs erstmals ein Album mit Vokalisten
aufzunehmen, erwidert Urbs mit einem Augenzwingern: „Generell war es für mich schwierig die Songs
loszulassen und mich den MCs auszuliefern. Man verbringt viel Zeit mit einem Stück und baut eine gewisse
Beziehung auf. Die Musik erzeugt Bilder im Kopf und hat oft eine schwer fassbare Bedeutung für den
Producer. Dann geht ein MC drüber und es ist ein bisschen als würden die brutalen Freunde deines älteren
Bruders dein Kinderzimmer verwüsten- in deiner Anwesenheit.“

Wieso das Album keinen Titel trägt, ist auch schnell beantwortet: „Dieses Album ist nun sozusagen meine
Leistungsschau auf diesem Gebiet und durch den unendlich langen Reifeprozess, ist es auch schön intensiv
eingekocht und auf dem Punkt. Deshalb auch keine Intros, keine Interludes, kein Titel, no Gimmicks, einfach
12 gute Songs – Punkt.“

Tracklisting
A1 “Hands Up” feat. RA The Rugged Man & Big Earth (3:13)
A2 “10.000 Years Behind Me” feat. TRAC (Retrogott Remix) (3:29)
A3 “Hey” feat. Wordsworth (Brenk Sinatra Remix) (3:19)
A4 “Hands Up” feat. RA The Rugged Man & Big Earth (Cookin’ Soul Remix) (3:11)
B1 “Hands Up” feat. RA The Rugged Man & Big Earth (Instrumental) (3:08)
B2 “10.000 Years Behind Me” feat. TRAC (Retrogott Remix Instrumental) (3:29)
B3 “Hey” feat. Wordsworth (Brenk Sinatra Remix Instrumental) (3:19)
B4 “Hands Up” feat. RA The Rugged Man & Big Earth (Cookin’ Soul Remix Instrumental) (3:11) Available from 16.06.2017
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