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Monday, Jul 18 2016 | 12:41 Buy this now at GoodToGo (B2B)

Shirley Davis & The SilverbacksShirley Davis wurde 1974 in London geboren, ihre Eltern kamen aus Jamaika. Aufgewachsen ist sie in Wembley, in der Nähe des Stadions. In den frühen Achtzigern hat sie den Rassismus und die Spannungen zwischen Weißen und Schwarzen erlebt, beängstigt hat sie das aber nicht. Sie hat die Stadt einfach geliebt: “Im Wembley Stadium waren oft Konzerte und Sport-Events. Meine Stadt war voller Energie!”. Mit 16 heiratete Shirley den Vater ihrer Tochter und zog in dessen Heimat Australien. Während ihres Studiums am VCA Victorian College of Arts beschloss sie, als Sängerin zu arbeiten. “Eine Freundin fragte mich, was ich mit meinem Leben anstellen wollte. Wir tranken Kaffee, meine kleine Tochter saß auf meinem Schoß, und meine Antwort war: ‘Ich will auf der Bühne stehen und singen, denn immer dann bin ich am glücklichsten!’. Seit diesem Gespräch lebe ich diesen Traum”, erinnert sie sich.

Diese Freundin brachte Shirley mit ihrer ersten Band zusammen, mit der sie zwölf Jahre lang Musik machte: Grand Wazoo. Ein Highlight dieser Zeit war die Tour als Begleitband von Wilson Pickett und Shirley als Background-Sängerin. Dann kam die Zusammenarbeit mit Deepface und Auftritte auf der ganzen Welt. “Ich habe damals viel über das Musikbusiness gelernt. Erfolg kann schnell kommen, aber auch genauso schnell wieder verschwinden, wenn man nicht aufpasst. Aber ich habe auch gesehen, wie viel Spaß man haben kann. Und ich habe viele wunderbare Menschen getroffen”, sagt Shirley rückblickend. Danach stieg sie auf Initiative der Keyboarderin Mon Cherie bei Deep Street Soul ein. Für Marva Whitneys Australien-Tour 2009 waren sie Vorband. So lernten sich Shirley und Marva kennen, backstage im Corner Hotel in Melbourne, an Weihnachten 2009. Ein paar Tage später hatte Marva Whitney einen Schlaganfall. Shirley kümmerte sich bis zu ihrer Rückkehr in die USA um sie. Zusammen mit Marvas Band Osaka Monaurail nahm sie einen Song auf. Das hatte sich Marva gewünscht.

Der Soul und die Seele

Am Anfang war der Soul. Zuerst verstand Shirley nicht, warum diese starken Stimmen immer so klangen, als würden sie weinen. Erst durch die Begegnung mit Künstlerinnen wie Marva Whitney und auch Sharon Jones wurden ihr die Geschichten hinter den Songs klar. Diese Sängerinnen sind so etwas wie ihre musikalischen Mütter. “In die Stimme von Sharon Jones habe ich mich sofort verliebt, als ich sie das erste Mal im Radio gehört habe. Bald darauf fing ich an, selber ihre Songs zu singen, und schickte ihr ein paar Aufnahmen”, beschreibt Shirley den ersten Kontakt zwischen ihr und dem Daptone-Star. “Dann war Sharon in Melbourne. Ich hatte ihr und ihrem Bandleader Binky schon vorher auf Facebook geschrieben und ihnen gesagt, dass ich sie treffen wollte. Meine Band und ich sind auf ihr Konzert gegangen. Wir haben uns in die erste Reihe vorgedrängelt, Sharon hat mich gesehen und auf die Bühne gezogen. Erst tanzte ich für sie, dann gab sie mir das Mikrofon. Es war Freundschaft auf den ersten Blick”.

Inzwischen ist Shirley wieder nach Europa gezogen, um noch einmal von vorne anzufangen und diesen Teil der Welt besser zu verstehen. 20 Jahre lang sei sie nicht mehr hier gewesen, aber Europa habe nach ihr gerufen, erklärt sie: “Ich will hier zu Hause sein. Auch meine Tochter lebt hier. Ich liebe Australien, aber die Entfernung zwischen uns war einfach zu groß”. Jetzt ist sie stolz, zur Tucxone Family zu gehören. Tuxcone Family ist ein Label in Madrid, das von Musikern geführt wird. Und es ist tatsächlich eine große Familie und ein Spiegelbild der Hitfabriken auf der anderen Seite des Atlantiks, die heute noch unzählige Fans weltweit faszinieren.

Europa braucht mehr Soul-Sängerinnen – hier ist Shirley Davis!

Begleitet wird sie von The SilverBacks, sie sind die Hausband von Tuxcone. Sie haben den Soul zu neuem Leben erweckt, und ihr Instrumental ist inzwischen die Erkennungsmelodie des Labels geworden. Alle Mitglieder der SilverBacks sind in der Soul-Szene bestens bekannt und gehören zu den renommiertesten Musikern Spaniens: Eduardo “Duduman” Martínez (Gitarre), Jorge Suárez “Canario” (Schlagzeug), Lucas “Duplash” Duplá (Klavier und Orgel) und Diego “Comandante” Miranda (Bass). Die Bläser sind die Roaring Tigers Brass: Aarón Pozón am Saxophon und Javier Martínez an der Trompete.

Das Album Black Rose wurde bereits Ende März bei Tucxone im Vertrieb von Fat Beats digital veröffentlicht, auf CD und Vinyl ist das Album ab dem 12. August erhältlich.

www.tucxone-records.com

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