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Groove Attack magazine (RSS)
Friday, Apr 08 2016 | 02:02
Image: 1602930 Reggae transportierte schon immer eine globale Message, und Alborosie ist das beste Beispiel dafür, dass sich in der Reggaeszene viel verändert und der Spirit mittlerweile weit über die Grenzen Jamaikas hinaus getragen wurde. Der in Sizilien geborene Künstler lebt bereits seit über einem Jahrzehnt in Jamaika und präsentiert erneut revolutionäre Songs mit dem tiefen Rootssound, der schon lange zu seinem Markenzeichen geworden ist. "Freedom & Fyah" heißt das neue Album und Alborosie erklärt, dass er diesmal stark von Dub beeinflusst wurde und sowohl Dubstep als auch elektronische Elemente in einigen Tracks zu finden sind. Bei den Texten bleibt er seiner Rastaideologie stets treu. Die Thematik dreht sich um Liebe, Sozialkritik und Politik. Der Song "Poser" ist einer der beiden Hits des Albums und ein klares Statement sich selbst stets treu zu bleiben und sich auf das Wichtige im Leben zu fokussieren. Alborosie bekommt hierfür namhafte Unterstützung, u.a von Protoje (wurde von den Lesern des Riddim Magazin zum besten internationalen Artist 2015 gewählt) bei dem Tune "Strolling", sowie von Ky-Mani Marley (Sohn von Bob Marley) bei dem Song "Life To Me". Alborosie ist seit der Veröffentlichung seines Debütalbums "Soul Pirate" im Jahre 2008 zum internationalen Star der Szene aufgestiegen. Egal ob als Festival Headliner, Produzent oder Songwriter - er bringt weltweit vielen Menschen Roots-Reggae ein großes Stück näher. "Ich betrachte dieses Jahr als Beginn einer neuen Zeit. Es geht darum, sich von der Vergangenheit zu befreien - dafür steht "Freedom" und "Fyah", weil Musik wie ein Feuer brennen muss - da muss Kraft dahinter stecken", sagt Alborosie gegenüber dem Riddim Magazin.

Funkhaus Europa - CD der Woche - WDR, Radio Bremen, Rundfunk Berlin-Brandenburg

"Fühl den Burn!"

"Freedom & Fyah" strotzt vor geballter Power und Selbstbewusstsein des Sizilianers in Kingston. Alborosie nutzt die reinigende Kraft des Feuers und seine neu erkämpfte Freiheit für Champion Reggae, der die Membranen zum Vibrieren bringt.

Jamaikanische Geistliche sind bekannt für ihre feurigen Predigten. Und da Alborosie die Ansprache des Pastors zur Taufe seines Sohnes Marco so überwältigt hat, schickt er dessen Worte dem Album als eine Art Segen voraus. Eine fesselnde Rede, "The Prophecy", die einen auf "Freedom & Fyah", einstimmt. Wenn darauf das wuchtige "Can't Cool" folgt, wird deutlich, dass Albos Feuer, seine Leidenschaft für die Musik, durch nichts und niemanden gelöscht werden kann.

"Sounds mit Geschichte"
Um dieses innere Feuer nach außen zu kehren, hat der gebürtige Sizilianer mit Wahlheimat Kingston mehrere Jahre in seinem hauseigenen Shengen Studio an "Freedom & Fyah" getüftelt. In seiner geräumigen Schatzkammer fangen Musikeraugen an zu leuchten. Seit etlichen Jahren sammelt Alborosie wertvolle Vintage-Instrumente und Geräte aus den 60er- und 70er-Jahren. Darunter Bandmaschinen, Keyboards, Mixingboards, Schlagzeuge etc. Vorwiegend aus dem legendären Studio One. In seinem Refugium hat er in sich hineingehorcht, sich treiben lassen und sich alle Zeit der Welt für ein Album genommen, das ursprünglich auf Roots Reggae setzte, dann Umwege über urbane, globale Spielarten nahm, um schließlich wieder an den Anfang zurückzukehren. Er hat den Sound aus sich herausgekitzelt, der in ihm schlummerte. Als Perfektionist hat er jedes einzelne Detail wie eine wichtige Zutat behandelt.

"Am Anfang waren Schlagzeug und Bass"
Drums & Bass bilden die Basis für "Freedom & Fyah" und sind unverzichtbare Ingredienzen für Reggae. Für dessen weltweite Verbreitung sind vor allem Sound Systems verantwortlich. Und eben dort möchte Alborosie mit seinem Album die Membranen zum Vibrieren bringen, an den Grundfesten rütteln. Geballte Power, ohne Kompromisse. Besonders geeignet dafür: "Judgement". Obwohl Rub-A-Dub, der Missing Link zwischen Roots Reggae und Dancehall, nach wie vor dominant ist, klingt "Freedom & Fyah" anders als seine Vorgänger. Das kommt besonders bei "Fly 420" zum Ausdruck, das mit Dubstep-Elementen angereichert ist.

"Dub für die Zukunft"
Generell wird die Grundstimmung des Albums weniger von positiven Vibes und Leichtigkeit bestimmt. Es herrscht eine dubbige Atmosphäre vor, die gerne düster und auch mal rockig und metallisch klingt. Darüber bettet Alborosie seine von Rastafari beeinflussten Botschaften, die sich mit jamaikanischen Realitäten, aber auch mit eigenen Befindlichkeiten auseinandersetzen. Auf "Freedom & Fyah" ist es ihm gelungen, sein Vintage-Equipment für die Zukunft zu rüsten. Available from 20.05.2016
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