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Groove Attack magazine (RSS)
Saturday, May 23 2015 | 06:30
Image: 1597397 Inspiriert durch eine Reihe von Gesprächen mit der renommierten Wissenschaftlerin, Professorin für African Studies und Buch-Autorin Dr. Tricia Rose orientiert sich die Botschaft des zweiten Studio-Albums der in Köln lebenden Exil-Amerikanerin Akua Naru an den Erfahrungen dunkelhäutiger Menschen in den USA und Europa. "The Miner's Canary" ist eine Metapher, die den sozial-experimentellen Ansatz des Albums umschreibt. Sie steht für die schicksalhafte Ambivalenz jener Kanarienvögel, die früher als eine Art Warnsystem für unvorhersehbare Ereignisse im Bergbau eingesetzt wurden, und damit für Narus Message als im sprichwörtlichen Sinne geflügelte Worte zu einer von den Risiken ihrer Zeit geprägten Welt.

Als Produzentin des Albums verfolgte Naru das Ziel, ihr bisheriges künstlerisches Werk um eine noch tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema Gesellschaftliches Bewusstsein, sowie um kritische Erzählweisen und eine die Genregrenzen sprengende Live-Instrumentierung zu erweitern, die sie unter anderem mit Hilfe eines illustren Ensembles talentierter Gäste umsetzte. So finden sich auf The Miner's Canary Beiträge einer ganzen Reihe großartiger Künstler, die Akua bei ihren ausgiebigen Touren und zahlreichen Studioaufenthalten rund um den Globus kennen- und schätzen lernte, darunter u.a. die Schlagzeugerlegende Bernard Purdie (Roy Ayers, Last Poets), der Trompeter Christian Scott (Prince) sowie Cody ChesnuTT, der als Sänger des Hits "The Seed 2.0 feat. The Roots" zu Weltruhm kam, die Neo-Soul-Durchstarterin Georgia Anne Muldrow, der Drummer Daru Jones (Jack White) und der bei Motown-France gesignte Soulsänger und Songwriter Ben L'Oncle Soul.

Maßgeblich beeinflusst von Jazz, Neo Soul, Blues und R&B, punktet The Miners Canary mit einer deutlich ausgeprägteren Hip-Hop-Ästhetik als Akua Narus 2012 erschienenes Debüt The Journey Aflame - eine Sound-Entwicklung, welche die Sängerin, Poetin und Dozentin ihrer Freundschaft zu Schlagzeuger, Sänger und Produzent Bernard Purdie (u. a. Schöpfer des in Vinyl-Sammlerkreisen extrem begehrten Soundtracks zu dem als erstem Blaxploitation-Porno geltenden Film "Lialeh") und seinem Einfluss auf ihr Musik- und Produktionsverständnis zu verdanken hat.

"The Miner's Canary" ist über einen Zeitraum von zwei Jahren entstanden und ausschließlich mit Analog-Equipment in verschiedenen Tonstudios in Brüssel, Amsterdam, Paris, Köln, Berlin, New York und Sao Paulo aufgenommen worden. Available from 26.06.2015
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