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Groove Attack magazine (RSS)
Thursday, Feb 27 2014 | 15:26
Image: 1582458 Mighty Mighty kommen aus der florierenden und immer bunten finnischen Jazzszene. Die Kreation um den Pianisten und Komponisten Kari Setälä, unter Mithilfe eines Kollektivs aus Helsinki's Jazz A-Promis, navigiert mühelos zwischen den verschiedenen Geschmacksrichtungen des Jazz. Zudem springt die Band spielerisch zwischen energetischem und swingenden Hard-Bop und Vintage Jazz Funk und allem, was dazwischen liegt.

Als Künstler glaube ich stark daran, dass eine Sammlung an “guten Sounds” – in Ergänzung zu makellosen Solos und einer kommunikativen Bandinteraktion - das führende Licht und Rückrad für ein erfolgreiches Jazz Album ist. Zumal ich das Komponieren als eine gute Möglichkeit der Selbstdarstellung ansehe. Das heißt, Kompositionen mit unvergesslichen und starken, melodischen Themen, die - während sie zugänglich bleiben - weder ihre künstlerische Integrität gefährden, noch auf die Jazz Tradition verzichten, von der sie abstammen. Kompositionen, die fast immer mehr als nur Transportmittel der erweiterten Improvisation sind: Songs.

Ich glaube, dies war besonders gebräuchlich im klassichen 1960er Qunitet Hard-Bop, Soul-Jazz und in den frühen 1970ern im Post-Pop, elektonischen Jazz-Funk und Latin Fusion – ein feuriger Eintopf aus dem dieses Album seine Inspiration zieht. Eigenartigerweise, scheinen die meisten der Songs, die meine Favoriten wurden – “Standards” auf die ein oder andere Art – von Nicht-Pianisten geschrieben worden zu sein und vor allem von Trompete/Horn Spielern: Künstler wie Freddie Hubbard, Joe Henderson, Woody Shaw, Eddie Henderson, Donald Byrd, Nat Adderley oder Lee Morgan. Das heißt, Pianisten bzw. Keyboarder wie Herbie Hancock, Horace Silver oder George Duke spielten sicherlich auch ihre Rolle bei meiner Entwicklung, nicht nur als Pianist, sondern auch als Komponist.

Bei der Zusammenstellung der Band Anfang 2009 hatte ich eine klare künstlerische Vision: Es ist der Versuch, eine Balance zwischen dem musikalischen Output dieser beiden Leidenschaften zu finden: da ist auf der eine Seite der elektronische, pianoerfüllte Jazz-Funk der 1970er angeführt von H. Hancock und auf der anderen Seite der akkustische Zwei-Horn-Hard-Pop Sound der 1960er Jahre. Ich hatte das Glück umgeben zu sein von dieser Gruppe exzellenter und sehr gefragter Musiker, die fähig waren, in diesen Gewässern zu schwimmen, als hätten sie nie etwas anderes gemacht!

Das Material auf dem Album wurde über viele Jahre hinweg geschrieben. Einige Stücke wie “Simba” und “ Dark Sun” entstanden bereits 2007, während einige wie “Seel The Light” eher neu, sprich aus 2011 sind. Was bedeutet, dass wir das Material natürlich über Jahre hinweg bereits live gespielt haben, was aber natürlich die Spontanität der erstklassischen Perfomances nicht beeinträchtigt!
Available from 07.02.2014
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