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Groove Attack magazine (RSS)
Thursday, Oct 10 2013 | 21:30
Image: 1582451 “Das Projekt "Orquesta Bossa" begann im Januar 2012 mit einem Live Gig, bei dem ich die Chance hatte, ein Konzert mit einem Quintet plus einem Streicher Quartett auf die Bühne zu bringen. Das Material bestand aus Jazz und Bossa Standards, nichts ungewöhnliches. Der Sound der Combo setzte sich aber in meinem Kopf fest. Ich liebte den traditionellen Bossa Sound der Rhythmus Sektion, kombiniert mit den Bläsern und dem Streicher Quartett, die einen etwas moderneren Blickwinkel mitbachten.Also entschied ich, mehr mit diesem Projekt zu machen und ein paar originale Töne zu komponieren und ein Album damit zu formen. Ich hatte Glück meinen guten Freund, den Schlagzeuger Teppo Mäkynen, in mein Projekt als Co-Writer und Produzent integrieren zu können. Er hat ein solch breit gefächertes Wissen von jeder Art von Musik und war schon immer ein Bossa Nova Enthusiast. Er war die eine Person, die ich mir vorstellen konnte für eine Zusammenarbeit. Also komponierten wir Melodien, von denen wir fanden, dass sie auf der einen Seite den traditionellen Bossa Nova wiederspiegelten, auf der anderen Seite aber auch einen skandinavischen Blickwinkel zulassen. Wir haben versucht, nicht wie Brasilianer zu klingen, sondern so, als würden wir Musik machen, von der wir denken, dass sie großartig klingt, indem wir traditionellen Bossa Nova Sound als unseren roten Faden nutzen. Die Atmosphäre ist dabei ziemlich durch die Verhältnisse bei der Aufnahme bestimmt. Ich fragte auch einen ziemlich talentierten Arrangeur, Jussi Lampela, uns mit den Arrangements der Streicher zu helfen. Sie übernehmen einen großen Anteil an dem Album und der Live Band.” (Jukka Eskola)

Die Musiker auf dem Album sind die Creme de la Creme der finnischen Jazzinstrumentalisten und der klassischen Musiker, wenn wir bei den Streichern ankommen. Die Aufnahmen liefen sehr traditionell ab. Alle 9 Musiker spielen 100% der live Takes in dem selben kleinen Raum. Wir nutzen alte 50’s und 60’s Tube Mikrofone und nahmen auf einem analogen 8-Track Tape Recorder auf.

Die Tracks auf dem Album:
"Bolly Beat" ist eine großartige Eröffnung für das Album. Ein sehr positiver und leichter Sound von Anfang bis Ende. Es war auch der erste Track den wir in den Sessions aufgenommen haben.

"And the Days Passed By" ist einer meiner liebsten Songs auf dem Album. Er hat eine wunderschöne Melodie und es gibt eine gewisse Zerbrechlichkeit in diesem Song.

"Tensions" ist eine eher düsterer Sound auf dem Album, zeigt aber trotzdem wie sich eine Spannung auf dem Höhepunkt entlädt.

"Chester-le-Street" ist ein etwas funkiger Bossa Sound, welcher mit einer wunderschönen Streicher Sektion beginnt, welche übergeht zu einem “Partido Alto”-Groove inspiriert Drummer Jaska Lukkarinen. Er endet auf einem schönen 7/4-Vamp mit einer Solo Flöte.

"Martha's moment" ist ein schöner bluesiger Bossa, eine von dieser Art, der die Leichtigkeit des Albums definiert. Der Titel ist inspiriert von meiner jüngsten Tochter Martta und ihrer lustige Art.

"From the Hot Afternoon" ist ein Cover Song von Milton Nascimento für den großartigen Saxophon Spieler Paul Desmond. Ich habe immer schon Desmond’s Album geliebt, welches er nach diesem Song aus den späten 1960ern benannte. Das Album war auf eine Art eine Inspiration für mich für den Sound von „Orquesta Bossa“ und auch für ein vorheriges Album „Walkover“.

"Wien" ist im Original ein Song der finnischen Sängerin Ville Leinonen. Ich habe den Song schon immer geliebt und als die Originalversion vor 10 Jahren veröffentlicht wurde, wusste ich schon, dass ich irgendwann eine Version dessen machen möchte. Da ist irgendetwas magisches in dieser Version, wunderschön gesungen von Chihiro.

"Siam Square" ist ein Song mit einem etwas orientalischen Touch, welcher am Höhepunkt zurück in einen schönen Bossa Sound fließt.

"Ricky-Tick" ist ein schneller Samba, welcher nur mit einer Trompete und Drums beginnt und dann in ein sehr melodisches Thema wechselt. Der Titel des Songs kommt von Ricky-Tick Records, welche einen großen Einfluss auf mich und auf viele Musiker im Laufe meiner Karriere hatte. Ich würde nicht von mir behaupten ein Experte auf dem Gebiet Bossa Nova Musik zu sein, aber wie viele Jazz Musiker habe ich viele dieser Bossa Standards gespielt im Laufe meiner Karriere. Mit diesem neuen Album fühle ich mich irgendwie als hätte ich einen neuen Zugang zur Musik gefunden. Was ich am Bossa liebe ist die Leichtigkeit und das positive Gefühl. Für einen Jazz Musiker ist es auch irgendwie eine Herausforderung in der Improvisation, da man sich nicht so auf die Rhythmus-Sektion verlassen kann wie in eine Jazz Band. Der Solist muss das Solo ganz allein übernehmen, in einer melodischeren Art, als würde er auf der Oberfläche der Musik getragen werden, nicht als würde er in sie eintauchen wie es bei kreativer Jazz Musik der Fall ist. Das Thema des Album ist nicht Jukka Eskola als einen virtuosen Trompeten-Solisten zu präsentieren, es ist mehr ein Album über gute Musik, Melodien und Atmosphäre.

LP Tracklist

side A
Bolly Beat
And The Days Passed By
Siam Square
Chester-Le-Street

side B
Martha's Moment
From The Hot Afternoon
Wien
Tensions
Ricky-Tick Available from 20.09.2013
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